Depression

Was ist eine Depression?

Eine Depression ist eine psychische Erkrankung, die sich in tiefer Niedergeschlagenheit ausdrückt. Sie unterscheidet sich von einem normalen Stimmungstief darin, dass die Symptome länger als zwei Wochen andauern. Nicht immer kann die Erkrankung zweifelsfrei diagnostiziert werden, da die Symptome zumeist sehr vielfältig sind und sich die Anzeichen auf unterschiedliche Weise äußern. In jedem Fall nehmen Depressionen jedoch einen enormen Einfluss auf die Lebensqualität der Betroffenen und können so weit reichen, dass ein normaler Alltag unmöglich wird.

Typische Symptome, in denen sich eine Depression äußert, sind eine anhaltende Niedergeschlagenheit, allgemeines Desinteresse, beispielsweise an sozialen Kontakten oder Hobbys, chronische Müdigkeit, Hoffnungslosigkeit, Antriebslosigkeit, Selbstzweifel, Reizbarkeit, Lebensmüdigkeit bis hin zu Suizidgedanken. Frauen sind von Depressionen zweimal so häufig betroffen wie Männer, die meisten Depressionen treten zudem zwischen dem 20. und 45. Lebensjahr auf. Als Ausnahme gelten die bipolare Störung, die durch starke Stimmungsschwankungen charakterisiert ist, sowie Altersdepressionen bei Senioren über 65 Jahren.

Ursachen von Depressionen

Depressionen lassen sich meistens nicht auf eine einzige Ursache oder einen einzigen Auslöser zurückführen.
Erste depressive Verstimmungen entstehen zumeist aus dem Zusammenspiel mehrerer Einflussfaktoren, wie zum Beispiel aufgestauter Ärger, persönlich belastende Ereignisse, zum Beispiel der Tod eines geliebten Menschen, Überforderungssituationen oder traumatische Erfahrungen in der Kindheit. Ignorieren die Betroffenen ihre Symptomatik über einen längeren Zeitraum, können sich mittelschwere oder gar schwere Depressionen daraus entwickeln.

Burn-out kann hinsichtlich der Entstehung und der Symptomatik als eine spezielle Form der Depression angesehen werden. Die Betroffenen fixieren sich stark auf ihre Arbeit, schaffen es nicht mehr abzuschalten und weisen oft auch ein geringes Selbstwertgefühl auf. Schafft man es nicht, den Teufelskreis zu durchbrechen und das permanent überhöhte Energielevel zu senken, kann daraus eine Depression entstehen.

Auch Angst gilt nicht ausschließlich als Symptom einer Depression, sondern kann diese auch verursachen. Durch die anhaltende Fokussierung auf die Angst wird die Ausschüttung von Glückshormonen gehemmt. Infolgedessen entsteht eine Depression. Liegt einer Depression eine Angstsymptomatik zugrunde, ist es wichtig, dass in erster Linie letztere als Krankheitsursache behandelt wird.

Chronische Schmerzen können ebenfalls nicht nur als Symptome einer Depression auftreten, sondern auch als Ursache. Wie bei der Entstehung einer Depression durch Ängste ist es auch bei chronischen Schmerzen wichtig, zunächst diese als Krankheitsursache zu behandeln, sofern die Schmerzen bereits vor der Depression existent waren.

Depressionen auflösen mit Hypnose

Anders als bei vielen anderen psychotherapeutischen Behandlungsmethoden wird im Rahmen der Hypnose keine reine Symptombehandlung durchgeführt. Im Fokus der Hypnosetherapie steht, die Ursache der Depression aufzudecken und in ihrem Ursprung aufzulösen. In der Hypnose stellt der Therapeut direkten Kontakt zum Unterbewusstsein des Klienten her, sodass sogar unbewusste Konflikte oder Probleme gelöst werden können, die dem Bewusstsein nicht zugänglich sind.

Als ursachenorientierte Behandlungsmethode ist die Hypnosetherapie das Mittel der Wahl, den Ursachen der Depression auf den Grund zu gehen und diese nachhaltig aufzulösen. Mit dem Auflösen der Ursache werden auch die Symptome der Depression mit der Zeit geringer oder gar ganz verschwinden.