Das Simpson Protocol

Das Simpson Protocol – Hypnose ohne Worte

Das Simpson Protocol ist ein einzigartiges Verfahren der modernen Hypnosetherapie, bei der der Therapeut im Stillen mit dem Überbewusstsein des Klienten kommuniziert. Das Überbewusstsein, auch das höhere Selbst genannt, hat die Aufgabe, Körper, Geist und Seele zu verbinden und gibt uns Eingebungen, Visionen und Eindrücke, die uns als Intuition oder Bauchgefühl bekannt sind.

Ein großer Vorteil dieser Therapiemethode ist, dass der Klient nicht über sein Problem sprechen muss, da das Überbewusstsein genau weiß, was ihn belastet. Um sich mit dem Überbewusstsein zu verbinden, braucht es einen sehr tiefen hypnotischen Zustand, den Esdaile-Zustand. Entdeckt wurde dieser durch den schottischen Chirurgen James Esdaile in einem indischen Gefängnis um 1800. Da es damals die chemische Anästhesie noch nicht gab, nutzte er diese Technik, um seinen Patienten während medizinischer Eingriffe die Schmerzen erträglicher zu machen.

Die kanadische Hypnosetherapeutin Ines Simpson erweiterte diese Technik, indem sie in diesem tiefen hypnotischen Zustand Fingersignale installierte, um mit dem Überbewusstsein des Klienten zu kommunizieren. Das Bewusstsein des Klienten bleibt dabei außen vor, sodass die Antworten direkt aus der Intuition, der tiefen inneren Weisheit des Klienten kommen. Heute gilt das Simpson Protocol als hypnotische Universaltherapie, die weit höhere und schnellere Therapieerfolge erzielen kann als die konventionelle Hypnose.

Das Simpson Protocol…

  •  … funktioniert ohne Worte. Probleme und Themen, über die der Klient nicht sprechen möchte, oder die dem Klienten vielleicht gar nicht bekannt sind, können im Stillen bearbeitet und gelöst werden. Der Therapeut muss nichts über das Problem des Klienten wissen. Die Kommunikation zwischen Therapeut und Klient erfolgt ausschließlich über Fingerbewegungen (ideomotorische Signale).
  • … findet in einem sehr tiefen, hypnotischen Trancezustand, dem Esdaile-Stadium, statt. Das Esdaile-Stadium ist entscheidend für die Wirksamkeit der Hypnose. In diesem Stadium kommuniziert der Therapeut mit dem Überbewusstsein des Klienten, das Bewusstsein kann in dieser Trancetiefe nicht mehr eingreifen. So ist der Therapeut in der Lage, tiefste Traumata zu erreichen und zu heilen.
  • … ist eine Möglichkeit, auf Wunsch des Klienten auf lange, ausführliche Vorgespräche zu verzichten und damit mögliche Blockaden oder Hemmungen, die während des Erzählens im Vorfeld der Therapie entstehen, zu umgehen.
  •  … ist unendlich flexibel, variabel und universell einsetzbar. Jede Art von Problem, Thema, Blockade oder Trauma kann mithilfe des Simpson Protocols behandelt werden – mit großer Aussicht auf Erfolg.
  • … ist wirkungsvoll, nachhaltig und effizient, denn es ermöglicht das Lösen von tief sitzenden Blockaden und Traumata innerhalb kürzester Zeit.

Für welche Anwendungsgebiete eignet sich das Simpson Protocol?

Es gibt fast kein Problem, kein Thema, kein Trauma, das mit dem Simpson Protocol nicht bearbeitet und aufgelöst werden kann. Das Simpson Protocol ist universell einsetzbar. Die Liste der Anwendungsgebiete lässt sich nahezu unendlich erweitern:

  • Ängste, Angststörungen und Phobien
  • Panikstörungen
  • Migräne
  • Traumata
  • Depression
  • Stresssituationen und Burn-out
  • Schlafstörungen
  • Trauerbewältigung
  • …und viele mehr

Wie lange dauert eine Sitzung mit dem Simpson Protocol?

Für die Erstsitzung sollten in der Regel ca. 2 bis 3 Stunden eingeplant werden. Die Zweitsitzung, sofern überhaupt noch notwendig, dauert üblicherweise nur noch ca. 1,5 bis 2 Stunden.

Stellvertretersitzungen mit dem Simpson Protocol

Nicht immer kann der Therapeut direkt mit der betroffenen Person arbeiten. Eine Stellvertretersitzung mit dem Simpson Protocol ermöglicht es trotzdem, effizient für den Betroffenen zu arbeiten und dessen Blockaden aufzulösen, ohne dass derjenige anwesend sein muss. Dieses Verfahren bietet sich zum Beispiel bei Babys, Komapatienten, Kleinkindern oder Menschen an, mit denen eine hypnotische Arbeit nicht möglich ist. In diesem Fall arbeitet der Therapeut mit einem Stellvertreter, bei dem es sich zumeist um eine enge Bezugsperson des Betroffenen handelt. Der Hypnotiseur verbindet das Überbewusstsein des Stellvertreters mit dem Überbewusstsein der Person, die das Problem hat, und kann das Problem ebenso effizient erreichen und nachhaltig auflösen. Voraussetzung ist das Einverständnis der betroffenen Person.

Das Simpson Protocol – effizient, wirksam und nachhaltig – und das ganz ohne Worte!